16.12.2010 / Flensburg, Hafermarkt
18.01.2010 von Philipp
„Axel, auch 'n Bier?“ – „Danke, erst nach der Arbeit!"
Endlich mal wieder im Hafermarkt – der Roman hat 35. Geburtstag und eine illustre Mischung aus Oi-Punk (Gaardens lebende Legende SCHLOIDERGANG), Death Metal (CAPTAIN DEATH AND THE POWERLORS OF AGGRESSION) und na eben vladiistischen Hardcore angeheuert.
Spektakulär ist gleich dat Essen. Wenn man ein Konzi danach beurteilt, was es auffe Gabel gibt, dann sind wir heute weit vorne: Döner zum Selberbasteln mit diesen geilen Sojaknubbels. Der Hammer. Wir fressen die Teile so gierig auf, dass alles vollgesaut wird.
Die Jungs vonner SCHLOIDERGANG spielen neuerdings nüchtern wie ‘ne sXe-Band. Schon beim Soundcheck fällt pure Kompromisslosigkeit auf: „Axel, auch 'n Bier?“ – „Danke, erst nach der Arbeit". Grund: Ein wohl eher suboptimal verlaufener Gig vor einigen Wochen. Dafür sind die Hunde heute aber auch gut! Da kommt „Aldi Jahre“ doch glatt als Grindcore-Version – Axel blastet, Timo grunzt und Jan kreischt. Herrlich!
Und die Nasen mit dem schönen Namen CAPTAIN DEATH AND THE POWERLORS OF AGGRESSION hatte zumindest ich nicht auf der Pfanne. Was für ein fieses Death Metal-Geschredder! Der dürre Sänger trägt Jogginghose und luschert ständig mit verwirrter Ozzy-Mimik in irgendwelche Textblätter. Dazu wieseln die Finger von Gitarrist und Bassist schneller die Griffbretter rauf und runter, als meine Kontaktlinsen es mir vermitteln können. Der Schuppen ist gut gefüllt mit johlenden Punkern.
Nach unserem Konz loben einige: „Alter, was fürc eine geile Showeinlage, als du diesen Flachköpper gemacht hast. Sah aba ganz schön gefährlich aus!“ Andere fordern: „Du solltest öfter besoffen spielen und so cool auf den Kopp fallen“! Äh, beides stimmt nicht so wirklich: Tatsächlich knickt die Stufe vor der Bühne unter einem Hüpfer von mir weg und ich rassel so urplötzlich auf den Boden, dass ich nicht mal mehr die Hände zum Schutz hochreißen kann. Knackt ganz ordentlich, aber unfasslicherweise scheint meine Rübe aus Beton zu sein und es kann nahtlos weitergehen. Rechtzeitig trudeln Teile von EL FUPA und ALIAS CAYLON ein – schön, euch Hackfressen zu sehen! Ich weiß auch nicht, irgendwie ist dat hier ‘ne klasse Atmosphäre und wir genießen jeden Moment. Nach diversen Bodenrollern und weiteren Stürzen verlassen wir dreckig, verbeult und glücklich die Bühne.
Die geilen DJs Tobi Torpedo & Bert heizen richtig ein und spielen KEINE Schlager, sondern rohen Punk, Metal und Hardcore. Da können die Geburtstage von Roman und Pati wenigstens angemessen begangen werden!
Wir kommen wieder, wenn wir dürfen!
Spektakulär ist gleich dat Essen. Wenn man ein Konzi danach beurteilt, was es auffe Gabel gibt, dann sind wir heute weit vorne: Döner zum Selberbasteln mit diesen geilen Sojaknubbels. Der Hammer. Wir fressen die Teile so gierig auf, dass alles vollgesaut wird.
Die Jungs vonner SCHLOIDERGANG spielen neuerdings nüchtern wie ‘ne sXe-Band. Schon beim Soundcheck fällt pure Kompromisslosigkeit auf: „Axel, auch 'n Bier?“ – „Danke, erst nach der Arbeit". Grund: Ein wohl eher suboptimal verlaufener Gig vor einigen Wochen. Dafür sind die Hunde heute aber auch gut! Da kommt „Aldi Jahre“ doch glatt als Grindcore-Version – Axel blastet, Timo grunzt und Jan kreischt. Herrlich!
Und die Nasen mit dem schönen Namen CAPTAIN DEATH AND THE POWERLORS OF AGGRESSION hatte zumindest ich nicht auf der Pfanne. Was für ein fieses Death Metal-Geschredder! Der dürre Sänger trägt Jogginghose und luschert ständig mit verwirrter Ozzy-Mimik in irgendwelche Textblätter. Dazu wieseln die Finger von Gitarrist und Bassist schneller die Griffbretter rauf und runter, als meine Kontaktlinsen es mir vermitteln können. Der Schuppen ist gut gefüllt mit johlenden Punkern.
Nach unserem Konz loben einige: „Alter, was fürc eine geile Showeinlage, als du diesen Flachköpper gemacht hast. Sah aba ganz schön gefährlich aus!“ Andere fordern: „Du solltest öfter besoffen spielen und so cool auf den Kopp fallen“! Äh, beides stimmt nicht so wirklich: Tatsächlich knickt die Stufe vor der Bühne unter einem Hüpfer von mir weg und ich rassel so urplötzlich auf den Boden, dass ich nicht mal mehr die Hände zum Schutz hochreißen kann. Knackt ganz ordentlich, aber unfasslicherweise scheint meine Rübe aus Beton zu sein und es kann nahtlos weitergehen. Rechtzeitig trudeln Teile von EL FUPA und ALIAS CAYLON ein – schön, euch Hackfressen zu sehen! Ich weiß auch nicht, irgendwie ist dat hier ‘ne klasse Atmosphäre und wir genießen jeden Moment. Nach diversen Bodenrollern und weiteren Stürzen verlassen wir dreckig, verbeult und glücklich die Bühne.
Die geilen DJs Tobi Torpedo & Bert heizen richtig ein und spielen KEINE Schlager, sondern rohen Punk, Metal und Hardcore. Da können die Geburtstage von Roman und Pati wenigstens angemessen begangen werden!
Wir kommen wieder, wenn wir dürfen!


