DIARY

12.12.2009 / Elmshorn, Kantine

17.12.2009 von Philipp

40ster von Hubi, 10 Jahre Skull Harvest

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Up the Hamburger Punx
Vor Ewigkeiten schon wurden wir gefragt, ob wir auf dieser Geburtstagsparty spielen wollten und da der Typ – „Dj Micha“ ein höflicher Fucker zu sein schien, sagten wir zu. Im Vorfeld waren wir gespannt, denn niemand kannte den Laden oder die anderen Bands HIGH GAIN DISTRICT und SKULL HARVEST, selbst dat Geburtstagskind Hubi war uns nicht bekannt.

Aber ein gutes Omen wird am Tag des Konzis bekannt: Es zockt auch noch Liedermacher Bodo!

Der Laden entpuppt sich als Gasthof, welchen Hubi (s.o.) gemietet hat. Und es tummeln sich schon ordentlich Leute da drin, ca. 300 sollen es noch werden. Darunter die Hamburger Punks um Fred, die ich hier endlich mal angemessen würdigen muss: Ihr seid ja völlig wahnsinnig! Die Typen gucken sich wirklich jede halbwegs im Norden stattfindende Show von uns an, sei es in Bad Oldesloe, in der Kieler Palenke oder auf Konzerten, wo wir die einzige Band sind, die sie interessiert (z.B. Kielowatt). Scheiße, die zwingen uns noch dazu, bald mal neue Songs zu spielen, sonst bekommen wir ein schlechtes Gewissen. Massiven Dank!


So, vor der ersten Band spielt noch eine erste Band. Hm, ganz schönes Prog-Gefrickel, aber gar nicht so übel, da instrumental (ich befüchte jeden Moment so einen „Hero“-Metal-Sänger).

HIGH GAIN DISTRICT sind schon rockiger, gefällt. Vor allem haben mehrere von denen VALIENT THORR-Shirts an, das gibt Bonuspunkte für guten Geschmack.

Für die Umbaupause kommt Bodo dann auffe Bühne und schmettert seine geilen Hits von „Käptn Blaubär“ über das Lied von der Affenmutter bis hin zum Schwarzfahrersong. Geht IMMER!

Jo, SKULL HARVEST haben heute Jubiläum – 10 Jahre! Unglaublich – warum hab ich die noch nie gesehen. Die Emshorner gehen gut ab, überhaupt eine total nette Mischung aus Punks, Metallern und… halt Freaks. Und wir treffen unerwartet viele Leute, vor allem mit der erwähnten Hamburger Meute haben wir ordentlich Spaß. SKULL HARVEST knüppeln schönen Death Metal, der Gesang erinnert mich an irgendwas, komm ich bis jetzt nicht drauf, klingt aber schön kehlig und röhrig. Und die Schlagzeugerin macht verdammt viel Dampf.

Das endgültig supi Omen kommt von Bodo. Der spielt nämlich meinen Lieblingssong „Vertrockneter Frosch auf der Straße“! Schluchz, schnief.

Jaa, was für ein schönes Konz. Bocky hat den Sound 1A im Griff, der Mob geht ab – wir beschließen gemeinsam: Weihnachten fällt dieses Jahr aus. Den Hamburgern haben wir „Water Means Bleeding“ versprochen (was länger nicht auf der Playlist stand), das lösen wir jetzt auch ein.

Thanx für diesen netten Abend, Glückwunsch Hubi zum 40igsten, hat Spaß gemacht.

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